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Die Stromerzeugung

In einem Dampferzeuger wird durch Verbrennung Wasser erwärmt und verdampft und der Dampf überhitzt. Der Wärmeübergang erfolgt über eine aus Rohren bestehende Heizfläche im Dampferzeuger. Der überhitzte Dampf von hohem Druck (ca. 42 bar) und hoher Temperatur (ca. 420 °C) strömt aus dem Kessel und wird in der Turbine entspannt. Hierbei vergrößert er sein Volumen. Die freiwerdende Strömungsenergie des Dampfes, die an den Schaufeln der Turbinenlaufräder wirksam wird, setzt den Turbinenläufer in eine Drehbewegung. Es wandelt sich die kinetische Energie des Dampfes in mechanische Arbeit um, die an die Turbinenwelle abgegeben wird. Nach Austritt aus den letzten Turbinenstufen wird der Dampf im Kondensator niedergeschlagen. Das dabei anfallende Kondensat wird durch die Kesselspeisepumpe zurück in den Kessel gefördert. Damit beginnt der Wasser-Dampfkreislauf von neuem. Die Drehbewegung der Turbinewelle wird auf einen Stromerzeuger übertragen. Die hier erzeugte elektrische Energie wird über einen Umspanner in das Hochspannungsnetz der Städtischen Werke geschickt.

Zu unserem Maschinenpark gehören eine Kondensationsturbine Baujahr 1938 mit einer Brutto Nennleistung von 15 MWel, eine Entnahmekondensationsturbine aus dem Jahr 1985 mit einer Brutto Nennleistung von 10,5 MWel und 36 MWthermsowie eine Entnahmekondensationsturbine Baujahr 2011 mit einer Brutto Nennleistung von 17,7 MWel und 40 MWtherm .

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